Da ich in den letzten Tagen eigentlich nur an der Uni und für die Uni gelebt habe gibt es hier nun nur ein kleines Update.
Als erstes möchte ich alle Interessierten nun einmal einen Link anbieten unter dem Ihr den Campus näher betrachten könnt.
http://www.hue.ac.jp/english/info/facilities/index.html
Bin noch nicht dazu gekommen weitere Bilder zu machen was aber sicher noch kommt. Was ist nun aber die letzten Tage passiert? Eigentlich bestanden die Tage nur aus Vorlesungen, Themenvergaben für Präsentationen, Orientierung auf dem Campus-Gelände und weiterer Infoveranstaltungen. So haben wir zum Beispiel die Möglichkeit in der Bibliothek während der Freistunden zu lernen oder DVD´s anzuschauen. Erschreckend war, dass Studenten der HUE bereits am Morgen der Bibliotheksführung „The Saw“ anschauten. Das ist sicherlich Geschmackssache aber ein Film für den Morgen ist es meinem Erachten nach auch nicht. Ich werde das mal in die Kategorie „Kulturunterschiede“ einsortieren.
Was ist neben der Uni passiert?
Am Freitag hatten wir unsere Welcome-Party. Hierzu ging es geschlossen direkt nach der Vorlesung nach Downtown-HIJ in ein Okonomijaki-Restaurant. Hier durften wir die zweite Variante dieser lokalen Köstlichkeit probieren. Man bekommt die Zutaten in einer Schale serviert und mixt dann alles kräftig durch bevor es auf die heiße Tischplatte kommt um „gebruzelt“ zu werden. Es war auf jeden Fall sehr lecker und die Tatsache dass die Uni auch für die Getränke aufkam ließ es noch einmal besser schmecken. Ich werde wahrscheinlich noch einmal dort hingehen obwohl es mit knapp 100 Yen pro Portion recht teuer ist. Hier ein paar Eindrücke:
Im Anschluss an die Welcome-Party sind einige von uns noch in einen Club in HIJ gegangen. Ich hingegen entschloss mich den letzten Bus nach Hause erwischen zu wollen und genoss dort noch ein kleines Bierchen mit meinem koreanischen Zimmernachbar. War alles in allem auch sehr entspannt und ein wenig billiger war als ein Taxi rufen zu müssen.
Am Sonntag war ich eigentlich den ganzen Tag zuhause. Hab ausnahmsweise mal lange geschlafen und mich dann auf die Suche nach einem brauchbaren Livestream für das Formel-1-Event am Abend gemacht was auch zum Glück geklappt hat. Mein Highlight des Tages waren Saitenwürstchen. Diese habe ich am Vortag im Supermarkt für „günstige“ 450 Yen erstanden und mehr als genossen. Ein Stück Heimat im kleinen Appartement. Vor allem wenn einem die Heimat erzählt dass man geschlossen zum Wildessen geht. : )
Gestern war dann der erste Tag der Woche und wir haben uns im Anschluss an die Vorlesungen mit ein paar Fussballspielern des HUE-Teams getroffen. Da die Uni einen mehr als gepflegten Platz anbieten konnte wollten wir dies nutzen und einmal schauen wie weit ein paar Intis (Internationals) im Fussball mit den Japanern mithalten können. Vorab, wir haben gewonnen. Das lag aber wohl auch daran dass die gegenerische Mannschaft nicht wirklich ernst gemacht hat und mit einem Personenverhältnis von 10:6 etwas unterbesetzt war. Es war auf jeden Fall ein riesiger Spaß und wir haben vor dies in absehbarer Zeit zu wiederholen.
Meine Key-Learnings vom gestrigen Abend:
1. Rauchen und Sport sind keine wirklich gute Kombination
2. Japanische Schienbeine sind hart
3. Deutsche Knie sind härter (Entschuldigung an dieser Stelle noch mal an Nanzu)
4. Sneackers sind auf nassen Sportplätzen nicht wirklich Fussballtauglich
5. Bälle werden NICHT mit dem Gesicht angenommen
Nun werde ich mich noch auf die morgigen Vorlesungen vorbereiten und dann ins Bett. Da das Wetter hier in den nächsten Tagen sehr regnerisch sein wird (wir bekommen die Ausläufer eines Taifuns ab) hab ich sicherlich genügend Zeit zum lernen und eventuell auch um noch ein paar fehlende Dinge einzukaufen.
Liebe Grüße,
Benjamin




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