Heute ging es bereits um 10:30 Uhr los. Davor hieß es jedoch aufstehen. Ich habe das erste mal hier in Japan richtig gut geschlafen. Betrachtet man dies in Hinblick auf die zweite Nacht bin ich sehr zufrieden darüber was kommen kann und wird. Vielleicht lag es auch einfach am Bier des vor abends?! In jedem Fall begann ich meinen Tag wie immer mit einer Tasse Kaffee. Was jedoch hinzu kam war Frühstück. Ja, ich habe mir Milch und Cornflakes gekauft und werde nun beginnen zu frühstücken während ich Kaffee trinke. Etwas anderes bleibt auch nicht übrig da man hier durch laufen und schwitzen nur am Kalorienverbrennen ist und auch so das schwüle Klima dem Kreislauf ziemlich zusetzt.
Wie gesagt war um 10:30 Uhr Treffpunkt im International Office mit gemeinsamem Ziel der Anmeldung bei der Stadt. Komischerweise waren Jesper, Frendy und ich die einzigen die dort auch pünktlich anwesend waren. Die fehlenden Internationals kamen erst gestern an und dürfen heute ihre persönliche Uni-, Supermarkttour erleben. Nach einiger Wartezeit ging es dann los und wir tigerten zu Fuß (Bus fährt unregelmäßig da noch vorlesungsfreie Zeit) in die City. Nach einer halben Stunde laufen kamen wir dann auch an. Ein nettes Gebäude mit jeder Menge beschäftigter Menschen. Es hat etwas von deutschen Ämtern. Als die Damen und Herren dort die Gruppe Internationals ankommen sah (etwa 10 Leute inkl. den japanischen Guides) gab es große Augen. Das war es jedoch schon mit den Gemeinsamkeiten. Wir wurden sofort bedient und konnten bereits eine halbe Stunde später wieder alle Pässe mit Stempel in Empfang nehmen. Anfang Oktober müssen wir jedoch nochmal hin um unsere Identity-Card abzuholen. Also alles unbürokratisch und schnell.
Zurück an der Uni gab es wieder Lunch im bekannten Restaurant. Da das letzte Mal 540 Yen gekostet hat wollte ich heute kürzer treten und nahm einen Button mit seltsamer Aufschrift (nichts neues bis hierhin) und dem Hinweis das es 250 Yen kosten soll. Gesagt getan wurde natürlich sofort gekauft und das Märkchen an der Theke abgelegt. Ein paar Minuten später bekam ich eine Riesen Schüssel Suppe mit teils bekanntem und unbekanntem Inhalt. Es sah aus wie japanische Spagetti (etwa doppelt so dicke wie die in Deutschland bekannten), Sudfleisch, etwas seltsame Teigtaschen und soweit ich der Übersetzung eines japanischen Studenten Folgen konnte Algen. Es war sehr sättigend und lecker wie ich finde. Lediglich die in Scheiben geschnittene und unter den Nudeln versteckte Fisch-Pastete war etwas gewöhnungsbedürftig aber essbar.
Nach dem Essen ging es sofort zurück ins Appartement wo ich auf den Gas-Handwerker warten sollte bezüglich des warmen Wassers. Die zweite kalte Dusche heute Morgen erweckte etwas Sehnsucht nach deutschen Standards. Der Handwerker war mehr als pünktlich und hatte das Problem wohl in 10 Minuten im Griff. Er erklärte mir sehr geduldig wie alles funktioniert und wo das Problem war. Und er erklärte auf Japanisch. Ich verstand zwar kein Wort aber seine Gesten waren ausreichend. Nun hab ich endlich warmes Wasser – JUHU. Das Problem mit dem fehlenden Internet wird jedoch noch weitere 10 Tage auf sich warten lassen. Ich bin gespannt. Jetzt werde ich den Rest des Nachmittages etwas gammeln und entspannen und im Kodokan vorbeischauen um auch endlich mal meine Aufschriebe zu bloggen. Heute Abend geht es geschlossen mit allen Internationals zum Okomomijaki futtern. Ich bin schon sehr gespannt und werde euch berichten.
Sayonara, matame
Benjamin
Jetzt muss ich glatt noch etwas ergänzen. Ich sitze soeben im Kotokan. Man kann es sich als großes Gebäude mit einer etwa 200 qm großen Verfügungsfläche für Studenten vorstellen. Dort bekommt man ein LAN-Kabel und damit ist es dann möglich in einigen Ecken des Raumes ins Internet zu gehen. Ich sitze also hier und schreibe den Post plötzlich kommt ein Japaner vorbei und stellt sich vor. Name hab ich vergessen. Aber er brachte mir ein Geschenk eines Japaners, den ich vor ein paar Wochen etwas per Email über Hiroshima ausgequetscht habe und für ein Semester in Pforzheim war. Sehr nett. Plötzlich standen 5 Japaner um mich rum und meinten nur: Oooohhh, you´re from Germany? Do you know bla bla bla..... sehr nice. Werde die heute abend wohl noch beim Essen treffen. We´ll see.
Wie gesagt war um 10:30 Uhr Treffpunkt im International Office mit gemeinsamem Ziel der Anmeldung bei der Stadt. Komischerweise waren Jesper, Frendy und ich die einzigen die dort auch pünktlich anwesend waren. Die fehlenden Internationals kamen erst gestern an und dürfen heute ihre persönliche Uni-, Supermarkttour erleben. Nach einiger Wartezeit ging es dann los und wir tigerten zu Fuß (Bus fährt unregelmäßig da noch vorlesungsfreie Zeit) in die City. Nach einer halben Stunde laufen kamen wir dann auch an. Ein nettes Gebäude mit jeder Menge beschäftigter Menschen. Es hat etwas von deutschen Ämtern. Als die Damen und Herren dort die Gruppe Internationals ankommen sah (etwa 10 Leute inkl. den japanischen Guides) gab es große Augen. Das war es jedoch schon mit den Gemeinsamkeiten. Wir wurden sofort bedient und konnten bereits eine halbe Stunde später wieder alle Pässe mit Stempel in Empfang nehmen. Anfang Oktober müssen wir jedoch nochmal hin um unsere Identity-Card abzuholen. Also alles unbürokratisch und schnell.
Zurück an der Uni gab es wieder Lunch im bekannten Restaurant. Da das letzte Mal 540 Yen gekostet hat wollte ich heute kürzer treten und nahm einen Button mit seltsamer Aufschrift (nichts neues bis hierhin) und dem Hinweis das es 250 Yen kosten soll. Gesagt getan wurde natürlich sofort gekauft und das Märkchen an der Theke abgelegt. Ein paar Minuten später bekam ich eine Riesen Schüssel Suppe mit teils bekanntem und unbekanntem Inhalt. Es sah aus wie japanische Spagetti (etwa doppelt so dicke wie die in Deutschland bekannten), Sudfleisch, etwas seltsame Teigtaschen und soweit ich der Übersetzung eines japanischen Studenten Folgen konnte Algen. Es war sehr sättigend und lecker wie ich finde. Lediglich die in Scheiben geschnittene und unter den Nudeln versteckte Fisch-Pastete war etwas gewöhnungsbedürftig aber essbar.
Nach dem Essen ging es sofort zurück ins Appartement wo ich auf den Gas-Handwerker warten sollte bezüglich des warmen Wassers. Die zweite kalte Dusche heute Morgen erweckte etwas Sehnsucht nach deutschen Standards. Der Handwerker war mehr als pünktlich und hatte das Problem wohl in 10 Minuten im Griff. Er erklärte mir sehr geduldig wie alles funktioniert und wo das Problem war. Und er erklärte auf Japanisch. Ich verstand zwar kein Wort aber seine Gesten waren ausreichend. Nun hab ich endlich warmes Wasser – JUHU. Das Problem mit dem fehlenden Internet wird jedoch noch weitere 10 Tage auf sich warten lassen. Ich bin gespannt. Jetzt werde ich den Rest des Nachmittages etwas gammeln und entspannen und im Kodokan vorbeischauen um auch endlich mal meine Aufschriebe zu bloggen. Heute Abend geht es geschlossen mit allen Internationals zum Okomomijaki futtern. Ich bin schon sehr gespannt und werde euch berichten.
Sayonara, matame
Benjamin
Jetzt muss ich glatt noch etwas ergänzen. Ich sitze soeben im Kotokan. Man kann es sich als großes Gebäude mit einer etwa 200 qm großen Verfügungsfläche für Studenten vorstellen. Dort bekommt man ein LAN-Kabel und damit ist es dann möglich in einigen Ecken des Raumes ins Internet zu gehen. Ich sitze also hier und schreibe den Post plötzlich kommt ein Japaner vorbei und stellt sich vor. Name hab ich vergessen. Aber er brachte mir ein Geschenk eines Japaners, den ich vor ein paar Wochen etwas per Email über Hiroshima ausgequetscht habe und für ein Semester in Pforzheim war. Sehr nett. Plötzlich standen 5 Japaner um mich rum und meinten nur: Oooohhh, you´re from Germany? Do you know bla bla bla..... sehr nice. Werde die heute abend wohl noch beim Essen treffen. We´ll see.
3 Kommentare:
Heeeeeeeey Bennylein!
Das nenn ich mal nen gut gepflegten und ausführlichen Blog! *lach* Hoffe doch mal, dass das nicht nur an der Anfangs-Euphorie liegt! Jedenfalls echt schön von dir zu hören und es klingt ja soweit alles echt gut!
Wünsch dir viel Erfolg weiterhin bei der Essenswahl (hast ja noch 38 Knöpfe übrig) und hoffentlich bald dein eigenes Internet! Wir wissen ja, dass du ohne eingehst... :)
Fühl dich gedrückt und lass es dir gutgehn!
Hi Benny,
freut mich, dass du dich langsam aklimatisierst. Bin ebenfalls gespannt was bei der Essensauswahl noch so alles erscheint. Ich denke auf einen Zwiebelsrostbraten mit Bratkartoffeln wirst du vergeblich warten.
Auch Mexiko ist ein wunderschönes Land ;-)
Melde dich wenn du etwas dringend benötigst.
Andreas
Ohayou gozaimasu,
o genki desu ka?
Watashi wa Sebastian tomo shimas.
Und kannst des schon übersetzen? Wenn nicht, dann halt dich ran!
Bin in 6 Wochen zu Besuch, da muss es klappen!
Cha matane
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